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Joint-Venture

Hallo liebe Leser,

vielleicht interessiert Sie diese Email, die ich letztens an einen Freund von mir geschrieben habe. Er befindet sich in einer Übergangsphase und so kamen wir auf die Idee zu sprechen mit Ebooks Geld zu verdienen. Am Abend habe ich dann nochmals meine Gedanken zusammengefasst. Voilá .

Hallo Björn,

Wir haben heute darüber gesprochen wie man mit Ebooks Geld verdienen kann. Ich habe dabei probiert zu erklären, wie ich mir das System vorstelle, dem das Ebook-Business zugrunde liegt. In unserem Gespräch kamen ja ganz schön viele verschieden Punkte an die Reihe, deshalb schreibe ich dir an dieser Stelle noch mal.

Vielleicht hilft es ja ein bisschen das System zu erklären, das ich auch gerne Anderen mit auf den Weg geben will. Diese Erkenntnisse stammen aus meinen Erfahrungen zum Thema Internetmarketing und kombinieren die Lehren, die ich auch verschiedenen erfolgreichen und nicht erfolgreichen Projekten gezogen habe.

1. Build a system, not a job

2.  Put EVERYTHING on autopilot

3.  English, please

4.  Pick the golden niche

5.  outsource…outsource..outsource..

1)

Zunächst zu Punkt 1)Build a system, not a job. Du möchtest gerne ein Business haben, das sich unendlich replizieren lässt, auf jeden Fall solange bis der Markt gesättigt ist (und dann geht`s auf zum nächsten??). Hierbei gibt es zwei sehr wichtige Punkte:

a) Das System muss nicht abhängig sein von deiner Persönlichkeit. Wenn Leute nur was bei dir einkaufen weil du Björn bist, dann ist das okay, aber wenn dein Lieferant nur an dich liefert, wenn du die Bestellung persönlich annimmst, dann hast du ein Problem.

b) Das System muss zeitlos sein. Zeitlos in dem Sinne, dass es dir möglich sein muss gleichviel oder am besten sogar noch weniger zu arbeiten, wenn dein System erfolgreich ist. Wenn du also der einzige Koch in deinem eigenen Restaurant bist hast du ein Problem: Du kannst halt nur 20 Leute gleichzeitig bekochen und nicht 100.

Fazit: Erschaffe dir ein System in dem du total unwichtig bist. Deine Schwiegermutter muss jederzeit für dich einspringen können, wenn du mal krank wirst.

2)

Punkt zwei hat viel zu tun mit Punkt eins, allerdings meine ich hier mehr die Technischen Aspekte. Stell dir vor jemand kauf ein Ebook von dir. Anschließend wäre es ja sehr nett, sich bei demjenigen zu bedanken und darauf hinzuweisen welche anderen Produkte du noch anbietest. Bei einem Sale pro Tag  kein Problem, bei fünf Sales “ kein Problem, aber was machst du bei 100 Sales? Die Lösung: Hol dir einen Autoresponder (z.B.: aweber.com) und programmiere diesen so, dass er direkt nach dem Kauf ein Email schickt, und dann zwei Tage später noch eins und dann 5 Tage später noch eins – so musst du dir nur die Emails angucken, die außergewöhnlich sind, z.B. wenn jemand noch mehr Infos zu deinem Produkt will. Noch ein Beispiel: Fragt dich jemand um Produktinfos, dann setze die Infos auf deine Seite (als FAQ oder so). Der nächste Besucher kann diese dann selber finden.

Fazit: Frage einen Computer-Geek (der sich mit Marketing auskennt) welche Verkaufsabläufe sich automatisieren lassen und setzte das zu 1000% durch.

3)

English, please! Dieser Text, so gut er auch sein mag, wird nur einem ganz selektiven Publikum vor Augen geführt: Deutschsprachigen Lesern (und Leserinnen). Na klar kann es Gründe dafür geben den deutschen oder den niederländischen Markt zu bedienen. Wenn es allerdings um Internet-affine Produkte geht (wie Ebooks) ist Englisch die Sprache erster Wahl. Warum? Nun zunächst hat man mit Englisch direkt eine ganze Menge potentieller Kunden. Diese kommen auch zum Teil aus Ländern in denen das Internet sehr weit verbreitet ist. Außerdem können die meisten Nicht-Englisch-Muttersprachler genug Englisch um auch deine Informationen nutzen zu können.

Fazit: Bitte auf Englisch!

4)

Schon mal Private Krankenversicherungen vergleichen bei Google eingegeben? Es gibt hier 100te, ach was 1000de Anbieter für dasselbe Produkt: Tarifrechner. Deine Chance hier ein Stück vom Kuchen abzubekommen ist sehr, sehr klein. Stellen wir uns mal vor du hast einen Hund. Und du fährst mit deinen Hund gerne in Urlaub. Dann könntest du dich zum Beispiel auf die Nische “Urlaub machen mit dem Hund” oder eventuell noch spezieller: Mit dem Hund im Auto nach Italien richten. Sicher es gibt vielleicht nicht so viele Leute die das interessiert als die Krankenversicherung. Falls es allerdings noch keinen Mitbewerber zum Thema Mit dem Hund im Auto nach Italien gibt, dann bist du der alleinige Anbieter und kriegst 100% Erlös aller verkauften Bücher zu diesem Thema (weil es nur Eins gibt – hehe – ich liebe Statistiken).

Fazit: Suche dir eine Nische, wo du der TOP-Anbieter werden kannst. Einfach mal bei Google und Clickbank nachgucken.

5)

Outsource: Eigentlich hätte ich ja irgendjemanden in Indien diesen Artikel schreiben lassen müssen, wenn es mir damit richtig ernst wäre, aber naja…

Fakt ist, wenn du erstmal ein System am laufen hast, wird es dir ganz natürlich vorkommen andere Leute für ihre Arbeit gut zu bezahlen. Warum hört sich das jetzt nicht so attraktiv an? Im Moment verdienst du pro Stunde: 0€. Wenn du also jetzt 150 € für einen Ghostwriter bezahlst, der dir das Ebook schreibt, dann hast du Ihm 150/0 (sagen wir mal Limes gegen 0) unendlich mal deinen Stundenlohn gezahlt; das ist natürlich viel. Stell dir nun vor, du verdienst pro Tag 100 € mit Ebook (reiner Gewinn). Wenn du jetzt jemandem 150 € gibst, dann sind das nur noch 1½ Tagesgehälter. Der Trick ist direkt von Anfang an wie ein erfolgreicher Profi zu denken. Damit will ich jetzt nicht sagen, dass du dein Geld einfach so zum Fenster raus wirfst, sicher nicht. Es ist natürlich schwer vorher zu sagen, wie viel du nachher verdienen wirst, aber gehe am Anfang des Projektes direkt davon aus, dass es ein Erfolg wird (trotzdem: immer wieder checken ob die Route stimmt!!). Stell dir vor du brauchst 10 Tage für das Ebook und kannst es für 1 ½ Tage kaufen. Dann hast du einen Gewinn gemacht von 8 ½ Tagen. Rechne das mal in Geld aus (mit 100 € pro Tag). Das Problem hier ist, wenn du nicht von Anfang an outsourcst (ist das Deutsch?) wirst do soviel Arbeit um die Ohren haben, dass es wahrscheinlich überhaupt nichts gibt, da du nach 2 Wochen gestresst das Handtuch wirfst.

Fazit: Alles was du abgeben kannst – gib es ab. Noch ein Tipp: Du musst nicht immer bezahlen, eventuell kann es auch interessant sein ein Joint-Venture zu machen. Der Ghostwriter ist dann z.B. mit 30 % am Gewinn beteiligt…

Ich hoffe, dass ich dir meine Gedanken etwas klarer machen konnte mit diesem Text. Gerne beantworte ich alle weiteren Fragen, die du hast. Im Endeffekt bringt es mich selber auch weiter, wenn ich meine Gedanken ganz explizit formulieren muss, also: Keine falsche Scheu!

Also: Hast du schon einen Plan zum Aufbau für dein Informations-Produkt-Imperium? Lass es mich wissen und vielleicht habe ich ja noch den ein oder anderen Tipp. Falls du noch nicht angefangen hast: LOS JETZT!

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